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Wie schreibt man eine Bildgeschichte?

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Bildgeschichten zu schreiben ist eine gute Übung um deine Kreativität, dein vernetztes Denken und deine Bildverständnis zu üben.

Beim Bildgeschichten schreiben bist du völlig frei deine Kreativität laufen zu lassen und dir die verrücktesten Ideen einfallen zu lassen und sie anschließend in eine Geschichte zu verpacken. Zudem hast du mit den Bildern eine stütze auf die du dich verlassen kannst, falls du nicht mehr weiter weißt.

Eine spannende Geschichte zu erfinden kann aber eine ganz schöne Herausforderung sein, wenn man dies zum ersten Mal versucht.

Eine Anleitung zum Schreiben einer Bildgeschichte

Um eine Spannende, ergreifende Bildgeschichte schreiben zu können, die den Leser in die Handlung hineinzieht, braucht es zunächst gute Bilder, aus denen man eine Handlung spinnen kann. Die Handlung in den Bildern sollte nicht offensichtlich sein und so viele Optionen und Interpretationsräume wie möglich geben. So kann sich der Autor der Geschichte viele Szenarien überlegen und das interessanteste auswählen. Dies führt zu vielen verschiedenen Geschichten, die sich dennoch ähnlich sind.

Du solltest zunächst die Bilder gut ansehen und untersuchen. Auf die Details kommt es an! Schau Dir die Haltung der Personen an, die Gestik und die Mimik die, die Person vermittelt. Kannst du jetzt schon sagen wie Deine Geschichte aussehen wird? Hat sich ein Muster heraus etabliert?

Wenn die Bilder ausgewählt wurden sollte man nun die Handlung der Bildgeschichte sich überlegen. Es ist wichtig, dass dies vor dem beginn des Schreibens passiert. Man sollte mithilfe eines Schreibplans sich für eine einzige Handlung entscheiden, da die meisten Bildgeschichten keine komplexen Handlungslinien zulassen. Einfacher ist in diesem Fall besser. Einfache Handlungslinien sind für jeden Leser gut verständlich und übermitteln genau diese Botschaft, die der Autor übermitteln wollte.

Wenn die Handlungslinie ausgearbeitet ist kannst du dir nun einen passenden Titel aussuchen. Der Titel sollte in wenigen Worten über die Handlung sprechen, aber keine genauen Informationen übermitteln. Auf keinen Fall darf im Titel das Ende verraten werden. Der Titel dient dazu die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich zu ziehen und die Leselust zu steigern.

Wenn die Überschrift passt kann man weiter zur Namensgebung der Charaktere. Die Namen der Figur sollten ihren Aussehen entsprechen und nachvollziehbar sein. Wenn du Probleme hast Namen zu finden, dann lass dich von deinem Leben inspirieren und wähle den Namen jener Person an die Dich der Charakter in der Geschichte erinnert.

Nun kannst du zu schreiben beginnen. Bildgeschichten werden im Präteritum geschriebenen. Hier einige Beispiele wie ein Satz im Präteritum aussieht:

  • „Die Straße war zu nass um draußen zu spielen.“
  • „Patrick verbrachte seine Ferien am Meer.“
  • „Wir hatten eine menge Spaß.“

Wortwahl und wörtliche Rede

Diese sind sehr wichtig beim Erzählen mit Bildgeschichten. Es kann dir Helfen Gefühle und Stimmungen besser mit einer direkten Ansprache zu vermitteln.

So bekommt deine Figur einen Charakter und wird nicht als flach und leblos empfunden. Wörtliche Reden sind auch besser für spannende Momente geeignet, in denen es etwas hektisch zugeht. Hier gibt es aber auch verschiedene Versionen der wörtlichen Rede. Hier ein paar Beispiele eines Ausrufs:

  • Vorangestellter Begleitsatz: ich sagte: „Ich bin gleich da.“
  • Begleitsatz steht in der Mitte: „Ich“, sagte ich, „bin gleich da.“
  • Begleitsatz steht ganz hinten. „Ich bin gleich da“, sagte ich.

Adjektive und wie man sie verwendet

Zum Schluss beschäftigen wir uns kurz noch mit den richtigen Adjektiven die deine Geschichte zum Leben erwecken lassen und dem Leser vom einschlafen abhält.

Gute platzierte Adjektive machen den Unterschied. Keiner möchte eine langweilige Aufzählung von Begebenheiten lesen, sondern will Emotion und Action vermittelt bekommen. Aufgepasst: Adjektive werden immer klein geschrieben.

Hier sind einige Beispielsätze:

  • Mit Peter muss man stehts nett sein, denn er ist sehr empfindlich.
  • Er hat einen festen Schlaf, aber sie hat einen sehr leichten Schlaf.
  • Die Straße auf dem Land ist sehr kurvig, das Auto fährt wild hin und her.
  • Der Polizist ist bei der Arbeit immer streng, aber in seiner Freizeit entspannt er sich.

Um nicht dieselben Adjektive zu oft verwenden zu müssen sind synonyme hilfreich, um die Monotonie aus der Erzählung zu nehmen. Nochmals dieselben Beispiele mit synonyme Adjektive:

  • Mit Peter muss man immer nett sein, er ist sehr sensibel.
  • Die Straße auf dem Land ist sehr dynamisch, das Auto fährt rasant Slalom.
  • Er hat einen tiefen Schlaf, aber sie hat einen sehr schreckhaften Schlaf.
  • Der Polizist ist bei der Arbeit stehts autoritär, aber in seiner Freizeit wird er lässig.