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Wie sinnvoll ist Kunst?

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Einige Schüler lieben das Fach und andere Schüler halten es für überflüssig. Die Rede ist von Kunst, was als eigenständiges Unterrichtsfach immer wieder Debatten auslöst. Sollte es in der Schule unterrichtet werden oder ist es besser, dass sich interessierte Schüler damit in ihrer Freizeit beschäftigen? Wie sinnvoll ist Kunst eigentlich?

Kunst ist Kultur

Die meisten von euch werden sicherlich schon davon gehört haben, dass Kunst auch Kultur bedeutet. Und da ist natürlich auch etwas Wahres dran. Schließlich ist Kunst ein Teil unserer Kultur. Schon immer haben sich Menschen künstlerisch verwirklicht. Man denke nur an die Höhlenmalerei, die schon die Steinzeitmenschen vollbracht haben. Und genau damit hat Kunst in unserer gesamten Menschheitsgeschichte einen sehr hohen Stellenwert. Kunst zeigt die verschiedenen Epochen, die Menschen durchlebt haben, und zwar ganz visualisiert in Bildern. Das ist insbesondere unter dem Aspekt sehr wichtig, als dass es die Fotografie und den Film ja nicht immer gab. Historische Ereignisse und große historische Personen sind in Kunst festgehalten worden und dienen uns heute als Zeitzeugen, als etwas, das genau zeigt, wie es damals war. Wir würden beispielsweise heute gar nicht wissen, wie Elisabeth I. von England oder Heinrich VIII. ausgesehen haben, wenn es nicht Hofmaler gegeben hätte, die diese beiden historischen Persönlichkeiten porträtiert hätten. Oder wie sah der Sturm auf die Bastille aus? Kunst ist Kultur, das stimmt vor allem unter dem Aspekt, dass Kunst für das Wissen über den geschichtlichen Verlauf eine sehr wichtige Rolle spielt. Übrigens ist es ja auch heute noch so. Denn Fotografie und Film sind auch Formen von Kunst, die heute historische Ereignisse festhalten und damit Kulturgüter visualisieren.

Kunst ist der Ausdruck von Emotionen

Es gibt aber natürlich noch weitere Gründe, warum Kunst als Unterrichtsfach sehr interessant und wichtig ist. Kunst ist nämlich auch ein Ausdruck von Emotionen. Schon bei Kindergartenbildern kann man das ganz genau sehen. Hatten Kinder Beispiel gute Laune, sieht man meistens den strahlenden Sonnenschein vielleicht sogar noch eine lachende Sonne. Bei getrübter oder schlechter Laune hingegen werden dunkle Farben genutzt und beispielsweise Regenwolken gemalt. Schon von klein auf habt ihr also gelernt, auch in Bildern eure Emotionen auszudrücken. Und das ist bei den ganz großen Künstlern ja genauso. Umso interessanter ist es natürlich, zu sehen und zu analysieren, was ein Künstler gefühlt hat, als ein bestimmtes Werk erschaffen hat.

Kunst spricht verschiedene Menschen an

Kunst jeglicher Art spricht ein breites Publikum an. Die verschiedensten Menschen kommen zum Beispiel in Museen und Galerien zusammen, um sich Kunstwerke anzuschauen. Kunst ist also auch noch ein Kulturgut, das Menschen verbindet. Egal, welche Sprache man spricht, woher man kommt, wie man aussieht oder was auch immer, in der Kunst werden keine Unterschiede gemacht. Jeder kann Kunst erleben, erfahren und auch ein Teil davon werden.

Kunst ist spannend

Kunst ist ein sehr aufregendes Themengebiet. Es ist so verschieden, dass es unglaublich viele Arten von Kunst gibt. Ihr habt das sicherlich auch schon gemerkt, dass Kunst nicht nur aus Bildern besteht. Skulpturen, Plastiken, Film und Fotografie, Installationen und selbst das geschriebene Wort in lyrischen Texten oder Romanen, der Kunstbegriff umfasst eine Vielzahl von Dingen. Zugegeben, lyrische Texte und Romane finden wohl eher im Deutschunterricht oder in den Fremdsprachen ihren Platz. Im Kunstunterricht hingegen behandelt man eher die erstgenannten Dinge. Und genau diese Abwechslung ist doch sehr spannend. Übrigens, Inspiration für den Kunstunterricht könnt ihr euch auch gut in Museen und Ausstellungen holen. Dann heißt es hinterher nur noch, eurer ganzen Kreativität freien Lauf zu lassen und euch in euren eigenen Werken zu verwirklichen.

Kunst ist sinnvoll

Insgesamt ist Kunst also nicht nur für euer Privatvergnügen eine tolle Beschäftigung, sondern auch im Unterricht etwas, dass nicht fehlen darf. Es schadet schließlich nie, diesen Kulturbereich zu kennen.